ÜBER UNS

Mit der Organisation PoorPoor - Help for the unseen - engagiern sich zunächst Freunde und Familie in einem sozialen Netzwerk für die Ärmsten der Armen, die in ihrer von Gewalt, Krieg und Krankheit heimgesuchten Welt ums Überleben kämpfen.

PoorPoor bedeutet Nothilfe für Menschen, die die Fotografin Nicci Kuhn auf ihren Reisen in die Krisengebiete im Nahen Osten und Fernen Osten und auch in Zentralafrika kennengelernt hat und deren Schicksale aufrütteln. 

Wir können nicht die ganze Welt retten, aber die Welt eines einzelnen Menschen verändern.

Be part of POORPOOR!

Wer wir sind und was wir tun

        Wie alles begann

                                                                                           

Den Anstoß für unser Engagement bewirkte 2004 der verheerende Tsunami in Thailand. Dort wurden wir erstmals tätig durch den Kauf von Beton, um zerstörte Häuser wieder aufzubauen.

Seit 15 Jahren bewegen wir uns nun in den Armenvierteln und Slums dieser Erde. Anfangs bezog sich unsere erste Hilfe auf  Gebiete in Südostasien wie Thailand, Kambodscha, Indien und Burma. Dort halfen wir vorerst mit Sachspenden und kleineren finanziellen Mitteln aus dem privaten Bereich unseres Netzwerks und suchten die Menschen auf, die kaum eine Chance hatten. Wir unterstützten sie mit kleinen finanziellen Nothilfen und medizinischen Hilfsgütern. Oft konnten wir auch nur Sachspenden - Kleidung, Nahrung, medizinische Hilfe und Spielsachen - in die armen Gebiete vor Ort bringen. Waisenhäuser und HIV-Tempel, Krankenhäuser,  Menschen die auf Müllhalden um ihr Überleben kämpften oder ganze Familien, die auf und an Bahngleisen lebten (Bangkok) und am Existenzminimum leben, besuchten wir regelmässig.

Wir halfen Kindern in Burma, die durch dem Zyklon Nargis 2008 ihre Eltern verloren hatten und in einem burmesischen Tempeln Unterschlupf finden konnten. Auch einigen armen Familien konnten wir beim Beginn eines neuen Lebens helfen. In Indien (Kalkutta, Delhi, Bangalore, Bombay) besuchten wir den Orden von Mutter Teresa, machten uns vom Ausmaß der Armut ein Bild und wurden tätig.

Über die Jahre entwickelte sich unser Netzwerk und die Anteilnahme wurde so groß, dass wir unser Engagement auf den Nahen Osten ausweiten konnten. Wir setzten uns im Libanon und Syrien ein wie auch Jordanien, Palästina und Israel oder der Türkei. Wir besuchten Flüchtlingslager, darunter das weltberühmte Zaatari Camp mit 120 000 Menschen. Auch in vergessenen grossen Lagern, wie Sabra und Shatilla im Libanon unterstützten wir Kinder in Kindergärten.

Aufgrund unserer bekanntgewordenen Aktivitäten wurde uns damals ein Kind vorgestellt, dessen Auge durch eine Schussverletzung im Syrienkrieg schwer verletzt wurde. Ihr Name war Fatima. Das Kind war damals anderthalb Jahre alt und wäre wahrscheinlich an der Kriegsverletzung gestorben, hätten wir nicht das Geld für die Operation aufbringen können. Fatima wurde daraufhin nach kurzer Recherche professionell in einem Krankenhaus in Beirut operiert und konnte somit ihr Augenlicht behalten. Fatima ist heute vier Jahre alt und lebt mit ihren Eltern und ihren sechs Geschwistern in einem Flüchtlingscamp in in der Bekaa- Ebene.

Fatima war der eigentliche Anstoß für die Gründung von POORPOOR Help for the unseen. Gemeinsam mit der befreundeten Keep the World Foundation beschlossen wir von 2017 an, grössere Projekte anzugehen. 

Zunächst besuchten wir das  Gebiet Belarus (Weissrussland), das aufgrund der Reaktorkatastrophe 1986 in Tschernobyl (Ukraine) mit verseucht wurde. Wir besuchten die orangefarbene Zone um uns einen Überblick über die Zustände zu verschaffen. Erschüttert hat uns die Armut vieler vergessener Menschen, deren Kinder oft an schweren Behinderungen leiden. 

Auf weiterer Projektsuche gingen wir nach Afrika. Zunächst konnten wir aufgrund unserer guten Kontakte in die schlimmsten Krisengebiete Somalias vordringen, um nach Wasser zu graben. Wir bauten die ersten vier Brunnen und vor Kurzem sogar eine der ersten Bäckereien in Südsomalia in einem Flüchtlingscamp. Es ist uns damit möglich hunderte Menschen mit Brot und Wasser zu versorgen.

Dass wir hier nachhaltig einen humanitären Kontrapunkt gegen ein Terrorregime setzen können, macht uns besonders stolz.

In Rwanda, dem Land, das aufgrund der unvorstellbaren Massaker von 1994 über eine  Millionen Menschen verlor, begannen wir mit Bildungsarbeit.

Wir möchten ein Teil werden von dem Wiederaufbau einer Generation. Vor zwei Jahren fanden wir die kleinste Schule der Welt  - auf nur sechs Quadratmeter befanden sich 52 Schüler in einem schwarzen dunklen Raum. Bereits heute können wir sagen,  dass wir es 216 Kindern ermöglicht haben, ein erfüllteres Leben durch Bildung zu führen. 

Unser Motto ist immer Hilfe zur Selbsthilfe. Das gilt auch für unser aktuell neustes Projekt, die Unity Nursery School in Rwanda.

 

Dez 2019

PoorPoor Foundation e.V.

mail@poorpoor.info

In Kooperation mit der