PoorPoor Projekte

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Morning Star School Ruanda

Die Morning Star Nursery School ist unser aktuell neuestes Projekt in Ruanda.

Sie beherbergt 133 Kinder auf 3 engen Räumen. Sie liegt an einem Hügel, abseits von einer Hauptstrasse.

Sie befindet sich in Akarere im Gasabo District.

Die Schule wird von ihrer Direktorin Janviere mit weiteren 5 Lehrkräften liebevoll betrieben.

Auch hier trifft es besonders arme Eltern, die oftmals die Gebühren von nur 3 Euro im Monat nicht zahlen können um ihren Kindern die Chance auf Bildung geben zu können.

Aktuell können wir, dank unserer Spender die Miete des Kindergartens übernehmen.

Den Kindern fehlt es an Nahrung, an Schulmaterial und Spielsachen und vieles mehr. Dank weiterer Unterstützer konnten wir vor Ort einen Wassertank kaufen und einen Drucker, sodass die Lehrer nun nicht mehr gezwungen sind das Unterrichtsmaterial täglich für alle 133 Kinder vorzuschreiben.

Wir sind begeistert von der Lebensfreude dieser lieben Kinder und werden immer mit einem strahlendem Lächeln oder Gesang empfangen. 

Die Nursery verfügt über 2 getrennte Toiletten, für Mädchen und Jungen.

Vom Klimawandel betroffen, werden sie von schlimmen Regenfällen heimgesucht, die den Kindergarten vermehrt unter Wasser setzen. Wir müssen daher Vieles umsetzen, da die Regenzeit bevorsteht. 

Wir würden uns freuen, wenn wir sie mit unserem neusten Projekt begeistern können. Es gibt viel zu tun.

" FLA FLA FLOWERS! "

VORHER

Unity Nursery School 

Die Unity Nursery School (UNS) ist ein registrierter Kindergarten in Kayenzi Village, einem Tal inmitten riesiger Bananenplantagen. Leonille die Leiterin und Lehrerin, die ihre ganze Liebe und ihr Engagement für ihre Kinder einsetzt, war Ende letzten Jahres nicht mehr in der Lage ihr Herzensprojekt weiterzufinanzieren. Seit November 2018 haben wir uns dieser schönen Aufgabe angenommen.

Wir haben den Kindergarten seither renoviert, Toiletten gebaut die Aussenanlage neu gestaltet, Schulmöbel und eine Erstausstattung Lehrmaterial angeschafft.

Dennoch benötigen wir ständig weitere Dinge.

Was wir brauchen:

 -Lehrmaterial

 -Miete für die Räumlichkeiten

 -Wasseraufbereitungsanlage

 -Schuluniformen

 -Mahlzeiten

 -Krankenversicherungen

 -Schulmöbel

 -Kindergartenpatenschaften

 -kleiner Notfallkasten mit Verbandmaterial und Pflastern

 -Spielgeräte für einen Spielplatz

Die Kinder kommen aus sehr armen Verhältnissen und haben ohne Unterstützung kaum eine Möglichkeit einen Kindergarten zu besuchen.

Die UNS ist die Grundlage für einen späteren erfolgreichen Schulbesuch.

Wir erreichen mit wenig Mitteln viel und freuen uns, wenn sie uns hierbei unterstützen!

NACHHER

Kagugu Private School

Im Oktober 2017 fanden wir in Kigali einen jungen engagierten Lehrer (Yves) in einem sechs Quadratmeter kleinen fensterlosen, dunklen Raum, in dem sich 52 Kinder befanden, die er täglich in drei Schichten unterrichtete. Das wenige Schulmaterial war zu diesem Zeitpunkt viele Jahre alt und zerfleddert. An einer Wand stand eine uralte Schultafel auf der Yves versuchte Lehrinhalte zu vermitteln. Der Lehrer finanzierte bis dahin seinen Lebensunterhalt über die Schulgebühren, die oft über Monate ausblieben. Viele der Kinder unterrichtete er kostenlos.

Unser Engagement begann für Alle ursprünglich mit einem kleinen Schulfrühstück. Yves fand Mittel und Wege um mit uns in Kontakt zu bleiben und wir entwickelten gemeinsam eine Vision für unsere erste gemeinsame Kagugu Private School.

Bereits einige Wochen später bezogen wir mit den ersten 50 Schülern grössere Räumlichkeiten und die Erfolgsstory nahm ihren Lauf. Mittlerweile steht die nächste Schulerweiterung bevor.

Erstmals wird differenzierter Unterricht in insgesamt drei Klassenräumen möglich sein. Der Schulhof wird entsprechend gestaltet, die sanitären Anlagen werden modernisiert.

100 Kinder und Jugendliche werden derzeit nach dem gültigen Lehrplänen Ruandas, mit aktuellen Lehrmaterial und Büchern unterrichtet.

Nach wie vor gibt es viel zu tun, denn unsere kleine Schule erfreut sich wachsender Beliebtheit, weil sie in dieser bitterarmen Region eine Perspektive bietet. 

Für die steigende Schülerzahl werden weitere Investitionen benötigt. Mit überschaubaren Beträgen können wir hier Großes bewirken.

Unser Schul Logo

 

Für unsere neu gegründete Schulgemeinschaft in Kagugu steht das 2018 von Wilderern erschossene letzte weisse Nashorn "Sudan".

Es steht für Willenskraft und Stärke unserer Kinder und ihrer Gemeinden und für die Kraft, die Menschen aufbringen um sich weiterzubilden und zu entwickeln.

Über die reine Vermittlung von Lerninhalten ist es uns ein besonderes Anliegen, Spiel und Spaß in das Leben unserer Schüler zu integrieren. Wir organisieren Aufführungen, Ausflüge, Schulfeste, Busfahrten, Tanzgruppen und musikalische Darbietungen, weil wir wollen, dass die Kinder auch und vor allem lachen und fröhlich sind. Aktuell sind wir dabei, einen Chor ins Leben zu rufen, den ein bekannter ruandischer Grospelsänger leiten wird.

Mittlerweile ist die Kagugu Private School ein Zentrum der Begegnung, für Weiterbildung und Entwicklung und eine Anlaufstelle für Sozialarbeit geworden.

Wir bieten für ältere Absolventen und junge Erwachsene, speziell Frauen, Starthilfe für ein eigenes Business an.

Darüber hinaus sichern wir Arbeitsplätze, indem wir ortsansässige Handwerker beauftragen; 

So unterstützen wir durch Hilfe zur Selbsthilfe eine ganze Region.

 

Unter der Flagge des kleinen, weissen Nashorns wollen wir eine Bereicherung für die gesamte Gemeinde Kagugu sein.

Wir hoffen, dass sie dabei sind! 

Ein Brunnen für Südsomalia

 

Somalia ist einer der größten Krisenherde der Welt, geplagt von Dürre, Hunger und Terror. Millionen Menschen leben auf der Flucht, einige Hunderttausend in Flüchtlingslagern, in denen unvorstellbare Zustände herrschen. Es fehlt den Menschen an allem, vor allem aber an Wasser, deshalb haben wir uns vor zwei Jahren dazu entschieden, in diesen Gebieten zu helfen und Brunnen zu bauen.

Mit Hilfe unserer Spender und unserer Kontaktpersonen vom Somalischen Komitee ist es uns möglich, weitere Brunnen zu installieren und Hunderten von Menschen den Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen. Die Herausforderung liegt auch hierbei in der Nachhaltigkeit, denn die Terrormiliz des Landes zerstört systematisch alles westlich Anmutende, deshalb sind wir massiv auf unsere Helfer vor Ort angewiesen, die die Grundstücke finden und uns den Zugang zu Bodenbesitzern verschaffen.

Der Klimawandel und die extreme Dürre lassen uns oft vergeblich nach Wasser bohren, aber bis heute haben wir bereits vier Brunnen erfolgreich in Betrieb genommen.

Je nach Anforderungen kommt ein Zug- oder Pumpbrunnen zum Einsatz. Da auch oft grössere Tierbestände mit versorgt werden müssen, ist der Zugbrunnen, der eine größere Menge Wasser fördert, mancherorts die bessere Alternative. Pumpbrunnen sind komplett verschlossen und damit deutlich hygienischer. Diesen setzen wir ein, wenn überwiegend Menschen und nur kleine Tierbestände versorgt werden sollen.

Derzeit in Betrieb sind die Brunnen in Baydhabo, Barrawe und Kismayo, alles Orte in Süd- Südost Somalia.

Mit dem Bau eines Brunnen sorgen wir nicht nur für eine funktionierende Wasserversorgung, sondern auch für neue Arbeitslpätze für die Zeit des Brunnenbaus und darüber hinaus.

Wir bauen weiter, bitte bauen Sie doch mit!!!

Es lohnt sich.